22. Juli 2008

Hancock

Für den Inhalt der kurze Plot von der Hancock-Sonypictures-Seite:

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch Hancock (Will Smith). Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung – das weiß jeder – genauer gesagt jeder, außer Hancock. Denn als Superheld hat er es nicht leicht. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und nach einigen “Missgeschicken” ist die Bevölkerung von Los Angeles nicht mehr besonders gut auf ihn zu sprechen. Alle lieben es, ihn zu hassen. Doch ein PR-Berater (Jason Bateman) will ihm dabei helfen, sein ramponiertes Image wieder auf Vordermann zu bringen. Aber als sich Hancock auch noch in dessen attraktive Frau Mary (Charlize Theron) verliebt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf – zumal sich herausstellt, dass die beiden unerwartete Gemeinsamkeiten haben…

Darsteller: Will Smith trägt den Film, wie zu erwarten war, alleine und seine schauspielerische Leistung ist wieder unbestritten auf höchstem Level. Die Unterstützung von Charlize Theron, ist was fürs Auge, nur leider kommt die Rolle des guten Jason Bateman absolut zu kurz. Bateman hat so gut wie keine Möglichkeit seine schauspierischen Qualitäten zu zeigen, was ich persönlich recht schade finde.

Hancock - Will Smith als runtergekommener Superheld

Hancock

Zur Handlung: Die Story ist nicht besonders originell, was dem Filmspass aber keinen Abbruch tut.
Allerdings habe ich auf einen klassischen “Superschurken” gewartet – leider umsonst. Dieser wurde durch ein paar Gauner ersetzt, die sich an Hancock rächen wollen, weil er sie in den Knast gebracht hat.
Erschreckend fiel mir allerdings die Dummheit auf, mit der die Gauner dargestellt werden, aber auch das ist halb so wild und stößt auch nicht weiter auf.
Das fehlen der oben genannten Superschurken gab mir allerdings im Nachhinein das Gefühl, das der Film so “einfach” war, aber wer weiss, ein Happyend gibt es natürlich und das Ende von Hancock ist doch ein wenig Ähnlichkeit mit Spiderman, was einen theoretischen zweiten Teil zulässt.
Fazit: Leichtes Popcornkino für die ganze Familie würde ich mal sagen. Keine Emotionen werde zu stark angesprochen. Die Handlung ist leicht zu verstehen und öffnet sich auch für jüngere Zuschauer, denen die Message des “anständigen Menschen mit Verantwortung” sicher gut tut.
Dieser Mix aus einfacher Story, sehr guten Schauspielern und solider Action gibt dem Besucher doch das Gefühl seine 7,50 Euro gut angelegt zu haben.

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