Das erste was mir nach dem Film in den Kopf kam war: “Hm… ok”.
Von Begeisterung war absolut nichts zu spühren, was wahrscheinlich daran lag, das ich ein Indy Fan der ersten Stunde bin und doch mit ziemlich hohen Erwartungen in Kino gegangen bin.
Aber wenn man ehrlich sein soll, wie kann man in einen Steven Spielberg / George Lucas Film ohne hohe Erwartungen gehen?
Wie auch immer…
Für mich hat sich nach wenigen Minuten schon rausgestellt, das die “Feindwahl” mit den kommunistischen Russen, einfach nicht das richtige war, aber gut, man läßt sich ja gerne eines Besseren belehren.
Aber als Indiana Jones plötzlich eine Geheimdienstkarriere angedichtet wurde, hab ich mich doch ersteinmal nach links und rechts im Kino umschauen müssen, ob die Leute auch alle so ein doofes Gesicht machen wie ich.
Ohne Zweifel sind die Effekte (Industrial Light & Magic läßt grüßen) wieder in der oberen Liga und den gewohnten Wortwitz musste man auch nicht missen, aber Alles in Allem war die ganze Geschichte nicht Rund.
Der Film machte an vielen Stellen den Eindruck als wäre er Lieblos zusammen geschustert worden. Viele Schnitte und Kameraeinstellungen waren nicht stimmig, Belichtungen waren unlogisch, etc.
Wie Oli von geeknation.de zu mir nach dem Film sagte:
Zwischen den Ideen, war der Film auf Autopilot
Und das ist es, was es ziemlich genau trifft.
Ein paar schöne Ideen, dazwischen plätschert der Film vor sich hin, teilweise mit Ideen, die von den 3 vorherigen Teilen “gestohlen” wurden.
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