14. Februar 2008

John Rambo

Eins kann ich schon von vornherein sagen: Nach Rocky Balboa findet auch John Rambo mit diesem Film einen würdigen Abschluss.
Auch wenn Sylvester Stallone etwas Älter geworden ist, muss man ihm zugestehen, das er kein bißchen nachgelassen hat und einen Antikriegsfilm geschaffen hat, der zumindest im ersten Drittel das Grauen und die Brutalität des Krieges dem Zuschauer näher bringt.

Ironische und kultige Dialoge sucht man Vergebens, was man aber findet sind Aussagen, die man nachvollziehen kann und absolut nicht vor Witz strotzen.

Der Charakter des John Rambo bekommt mehr Tiefe als in den Teilen 2 und 3. Ebenfalls wird die Person und die Geschichte abgerundet und am Ende des Films ist auch die Story fertig, ohne das man hofft es würde doch noch ein Teil folgen.
Es gibt einige tolle Szenen in dem Film, die absoluten Kultcharakter haben hier möchte ich die Szene erwähnen wie Rambo auf dem Boot steht und mit dem Bogen ins Wasser zielt um einen Fisch zu erlegen. Das Gleiche gilt für seinen Kampfeinsatz mit dem Bogen, der Zuschauer im Kino zu spontanem Beifall veranlasste.

Ohne Zweifel ist dies kein Film für schwach Beseitete, denn hier fliegen Blut, Gedärme und Körperteile in bester “Privat Ryan” manier.
Alles in allem ist das zweite und dritte Drittel doch ein wenig Popcornkino das Unterhält und nie den Ernst der Situation verliert.
Ein muss für alle Sylvester Stallone Fans und alle die vorherigen Teile gesehen haben.